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Jaguar
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Der Jaguar (Panthera onca) ist eine Art aus der Familie der Katzen, die in der Neuen Welt verbreitet ist. Ältere Bezeichnungen fĂŒr den Jaguar sind Unze, Onze oder Onza. Nach dem Tiger und dem Löwen ist der Jaguar die drittgrĂ¶ĂŸte Katze ĂŒberhaupt. Sie ist die einzige auf dem amerikanischen Doppelkontinent vorkommende Art der Großkatzen (Pantherinae), da der kleinere Puma taxonomisch den Kleinkatzen zugeordnet wird. Die Fellzeichnung des Jaguars Ă€hnelt jener des in Afrika und Asien lebenden, allerdings wesentlich kleineren und weniger massigen Leoparden. Einst war der Jaguar bis in die heutigen US-Bundesstaaten Kalifornien, New Mexico, Arizona und Texas verbreitet. Heute kommt er fast nur noch in Mexiko, Zentralamerika und der NordhĂ€lfte SĂŒdamerikas vor. Die IUCN (International Union for Conservation of Nature and Natural Resources) fĂŒhrt die Großkatze in der Roten Liste derzeit als „potenziell gefĂ€hrdet“ (Near Threatened).

Contents

‱ Merkmale
‱ Siehe auch
‱ Literatur
‱ Weblinks

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Namen und Etymologie

Das Wort Jaguar als Bezeichnung fĂŒr die Großkatze entstammt der Tupi-Sprache, einer zu den TupĂ­-GuaranĂ­-Sprachen gehörenden indigenen Sprache SĂŒdamerikas. Der alte indigene Begriff yaguar hat in etwa die Bedeutung „der RĂ€uber, der seine Beute mit einem einzigen Sprung erlegt“.cite-ref-raubkatzen-s78-1-0[1] Im GuaranĂ­ heißt es jaguaretĂ© („echter Jaguar“), wĂ€hrend das Wort jagua(rĂĄ), ursprĂŒnglich „fleischfressender VierfĂŒĂŸler“, nunmehr speziell fĂŒr den importierten Hund verwendet wird.

In seinen heute noch heimischen Gebieten hat der Jaguar verschiedene spanische und portugiesischecite-ref-raubkatzen-s78-1-1[1] Namen: Jaguar, Yaguar, Yaguarete, Otorongo, Jaguarete, „Tiger“ (el tigre) oder „amerikanischer Tiger“. Der portugiesische Name des Jaguars ist onça-pintada oder onça-verdadeira. Schwarze Tiere werden im Deutschen wie schwarze Leoparden umgangssprachlich „Panther“ genannt,cite-ref-2[2] in einheimischen Sprachen auch als kuchĂ­ kudĂĄu, ming chĂĄ oder yagueretehĂș bezeichnet.cite-ref-seymour-3-0[3] Der Ă€hnlich klingende Jaguarundi ist eine Kleinkatze.

Merkmale

KörpergrĂ¶ĂŸe und Gewicht

Die Kopf-Rumpf-LĂ€nge des Jaguars betrĂ€gt 112 bis 185 cm, hinzu kommt ein 45 bis 75 cm langer Schwanz. Die Schulterhöhe liegt im Durchschnitt bei etwa 70 cm. Obwohl insgesamt krĂ€ftiger und massiger gebaut als der Leopard, ist sein Schwanz deutlich kĂŒrzer als der des afrikanisch-asiatischen Verwandten. Das Körpergewicht variiert stark zwischen unterschiedlichen Regionen und schwankt zwischen 36 und 158 kg. Weibchen sind dabei etwa 10–20 % kleiner und entsprechend leichter als mĂ€nnliche Tiere. DarĂŒber hinaus besteht eine ausgeprĂ€gte geographische Variation. So sind Jaguare in Nord- und Mittelamerika deutlich kleiner als Jaguare in SĂŒdamerika. MĂ€nnliche Tiere in Belize haben im Schnitt etwa ein Gewicht von 60 kg, wĂ€hrend JaguarmĂ€nnchen in Venezuela und Brasilien um die 90 bis 100 kg wiegen. Weibliche Jaguare in Brasilien wiegen durchschnittlich fast 80 kg.cite-ref-seymour-3-1[3]

Körperbau und Besonderheiten

Im Vergleich mit einem Leoparden hat der Jaguar einen massiveren Körperbau, ist wesentlich schwerer und wirkt in seiner Erscheinung sehr „kompakt“ und kraftvoll.cite-ref-seymour-3-2[3] Besonders charakteristisch sind die muskulösen Beine, die etwas kĂŒrzer als beim Leoparden sind, der breitere und rundere Kopf der Großkatze und die extrem krĂ€ftigen Kieferknochen sowie die Ă€ußerst starke Kiefermuskulatur. Der SchĂ€del ist sehr robust. Trotz seiner im Vergleich zum Sibirischen Tiger geringeren KörpergrĂ¶ĂŸe verfĂŒgt der Jaguar von allen Katzen ĂŒber das krĂ€ftigste Gebiss, mit dem er nicht nur mĂŒhelos Schildkrötenpanzer knackt, sondern seine Beute hĂ€ufig durch einen Biss mit den langen EckzĂ€hnen (Canini) durch die SchĂ€deldecke tötet.cite-ref-4[4] Diese Tötungsweise ist fĂŒr andere Großkatzen nicht belegt,cite-ref-5[5] die ihre Beute ersticken oder ihr das Genick brechen. Die Beißkraft eines Jaguars ist zweimal so hoch wie die eines Löwen, und der Jaguar hat nach der TĂŒpfelhyĂ€ne das zweitstĂ€rkste Gebiss aller an Land lebenden Raubtiere. Der besonders krĂ€ftige SchĂ€del des Tieres stellt vermutlich eine Angepasstheit an das Beutespektrum dar.

Die Vorderpfote im Trittsiegel hat eine Breite von ca. 12 cm und die Hinterpfote von 7,6 cm.cite-ref-6[6]

FellfÀrbung und Farbvarianten

Das Fell des Jaguars ist relativ kurz und nur an Hals, Brust, Bauch sowie den Innenseiten der Pfoten etwas lĂ€nger. Die Fellgrundfarbe ist ein krĂ€ftiges Goldgelb, das manchmal ins Rötliche ĂŒbergeht. Jaguare, die im Regenwald leben, sind grundsĂ€tzlich dunkler gefĂ€rbt als Individuen in Savannengebieten.cite-ref-7[7] Am Bauch, den Innenseiten der Beine, an der Brust und am Maul ist das Fell jedoch weiß. Die Schwanzunterseite ist ebenfalls weiß, die Schwanzspitze generell schwarz. Der Körper ist mit schwarzen oder auch dunkelbraunen Ringflecken ĂŒbersĂ€t, die manchmal ein oder mehrere kleine Tupfen umschließen. Diese rosettenförmigen Flecken sind viel grĂ¶ĂŸer als die des Leoparden. An Kopf, Nacken und Gliedmaßen besteht das Fellmuster aus vollstĂ€ndigen Flecken, die im Brustbereich verlĂ€ngert sind und hĂ€ufig zu einer Linie verschmelzen.cite-ref-8[8] Die Ohren des Jaguars sind klein und rund und auf der RĂŒckseite schwarz und mit einem hellen, manchmal weißen Fleck versehen, wie er auch beim Tiger zu finden ist.cite-ref-seymour-3-3[3]

Wie beim Leoparden ist beim Jaguar Melanismus eine hĂ€ufige Erscheinung. Bei diesen SchwĂ€rzlingen ist bei schrĂ€g einfallendem Licht ebenfalls stets das Fleckenmuster zu erkennen.cite-ref-9[9] Die SchwĂ€rzlinge werden manchmal, wie auch beim Leoparden, als „Panther“ beziehungsweise „Schwarze Panther“ oder, aufgrund des kontinentalen Vorkommens, als „Amerikanischer Panther“ bezeichnet. Neben vollstĂ€ndig schwarzen Tieren kommen gelegentlich auch Tiere vor, die nur zum Teil schwarz sind und daneben helle Stellen besitzen. Albinismus wurde zwar beschrieben, jedoch konnten keine Exemplare mit weißer FellfĂ€rbung gesichtet werden. Die einzige bekannte Großkatze mit weißer Fellgrundfarbe und Zeichnung ist der Bengalische Tiger (Königstiger), wobei es sich hier allerdings um „Teilalbinismus“ (Leuzismus) handelt.

Sind die Elterntiere schwarz und normal gefÀrbt, kann der Wurf sowohl ein normalfarbiges als auch ein schwarzes Jungtier oder auch nur normalfarbige Junge haben.

Verbreitungsgebiet und Lebensraum

Der Verbreitungsschwerpunkt des Jaguars liegt heute im tropischen, amazonischen Regenwald. Er bevorzugt als Lebensraum dichte Vegetation und die NĂ€he von FlĂŒssen und Seen. Außerdem gibt es Jaguare in ganz SĂŒd- und Mittelamerika, von Mexiko bis nach Argentinien. Sie waren noch in historischer Zeit im SĂŒdwesten der USA verbreitet. NordwĂ€rts erreichte der Jaguar in historischer Zeit mindestens den Grand Canyon, den North Platte River in Colorado, Monterey, California und im Osten KĂŒstengebiete von Louisiana.cite-ref-daggett-10-0[10]cite-ref-11[11]cite-ref-federal-12-0[12]

Mit zunehmender menschlicher Besiedelung wurde der Jaguar in den USA immer weiter dezimiert, im Jahr 1963 wurde das letzte weibliche Exemplar auf US-Boden geschossen, zwei Jahre spĂ€ter schließlich das letzte mĂ€nnliche Tier. 1969 verbot der Bundesstaat Arizona die Jagd auf Jaguare. 1971 und 1986 tauchten wieder Exemplare in Arizona auf, wurden allerdings von JĂ€gern oder Jagdhunden getötet. SpĂ€ter kam es ab 1996 wiederholt zu Beobachtungen einzelner Tiere in New Mexico und Arizona.cite-ref-13[13]cite-ref-14[14] Zuletzt wies man 2016 drei verschiedene Jaguare in Arizona nach.cite-ref-newsweek2017-15-0[15]

In einem Artikel aus dem Jahr 2021, der von mehreren Experten der Wildlife Conservation Society verfasst wurde, wird festgestellt, dass es sowohl in Arizona als auch in New Mexico große Gebiete fĂŒr eine mögliche Wiederansiedlung des Jaguars gibt.cite-ref-16[16] 2003 wurde das Northern Jaguar Project zum Schutz des Jaguars, das von der gleichnamigen Organisation in Arizona in Zusammenarbeit mit der mexikanischen Organisation Naturalia geleitet wird, gestartet. Es konzentriert sich auf den Schutz der Jaguare, die in der NĂ€he der Grenze zwischen den Vereinigten Staaten und Mexiko leben. Das KernstĂŒck des Projekts ist das Nördliche Jaguar-Reservat. Das Projekt begann 2003 mit dem Kauf der 10.000 Hektar großen Los Pavos Ranch im Norden Mexikos, nur 201 km sĂŒdlich der Grenze. Im Jahr 2008 wurde es mit dem Erwerb von Rancho Zetasora auf mehr als das Doppelte seiner GrĂ¶ĂŸe erweitert. Beide Ranches sind abgelegen, schwer zugĂ€nglich und relativ unberĂŒhrt, was sie zum perfekten Lebensraum nicht nur fĂŒr Jaguare, sondern auch fĂŒr viele andere Tierarten macht. Neben dem Jaguar kommen hier auch Pumas, Rotluchse und Ozelots vor.cite-ref-njp-17-0[17]cite-ref-njp-soc-18-0[18] Das Projekt konzentriert sich auch auf die BemĂŒhungen, eine stabile Jaguar-Population im Nordwesten Mexikos zu schaffen. Langfristig soll der Jaguar jedoch auch in den SĂŒdwesten der Vereinigten Staaten zurĂŒckkehren. Das Potenzial fĂŒr eine solche Wiederansiedlung wird als hoch eingeschĂ€tzt, da allein 30 % von Arizona als geeigneter Lebensraum fĂŒr den Jaguar gelten.cite-ref-jwm2005-19-0[19]

Da Jaguare, wie auch Tiger, sehr anpassungsfĂ€hig sind, kommen sie in verschiedensten LebensrĂ€umen vor, die genĂŒgend Deckung, Beutetiere und Wasserzugang bieten. Zu den LebensrĂ€umen zĂ€hlen tropische RegenwĂ€lder, TrockenwĂ€lder, Savannen, Pampasgebiete, Buschland, Sumpfgebiete und auch HalbwĂŒsten.cite-ref-seymour-3-4[3] Allerdings bevorzugen Jaguare feuchte und ufernahe LebensrĂ€ume und sind dort hĂ€ufig an FlusslĂ€ufen anzutreffen. Sie finden in diesen Bereichen nicht nur Beutetiere, sondern verbringen auch ihre Ruhezeit an UferplĂ€tzen.cite-ref-20[20] Es gibt jedoch Berichte ĂŒber Sichtungen, denen zufolge vereinzelte Jaguare in höheren Gebirgslagen, beispielsweise auf Costa Rica, in einer Höhe von bis zu 3800 m angetroffen wurden.cite-ref-21[21] In den Anden kommen Jaguare ab einer Höhe von 2700 m hingegen nicht mehr vor.cite-ref-22[22] Generell wird angenommen, dass sich Jaguare eher schlecht auf kĂ€ltere klimatische Regionen einstellen können.cite-ref-23[23]

Lebensweise

Die Kenntnisse ĂŒber Verhalten und Lebensweise des Jaguars sind unvollstĂ€ndig. Sie basieren vorwiegend auf mit SendehalsbĂ€ndern versehenen Exemplaren oder direkten Beobachtungen. Die Schwierigkeit besteht insgesamt darin, dass Jaguare schwer zu fangen sind, um sie mit SendehalsbĂ€ndern zu versehen, und die Großkatze zudem sehr zurĂŒckgezogen lebt.cite-ref-24[24]

Sie sind EinzelgĂ€nger, die in AbhĂ€ngigkeit von möglicher Beute feste Reviere von mindestens 25 bis 150 Quadratkilometern beanspruchen. Es gibt aber auch Berichte ĂŒber Reviere von 15 bis 800 Quadratkilometern. Die Territorien der MĂ€nnchen ĂŒberlappen mit denen von Weibchen. Allerdings kann dies auch bei mĂ€nnlichen Tieren der Fall sein, die sich aber in der Regel rechtzeitig aus dem Weg gehen, bevor es zu ernsthaften Revierstreitigkeiten kommt. Die Reviere werden, wie bei anderen Großkatzen auch, durch Urin oder Kratzspuren an BĂ€umen gekennzeichnet.cite-ref-25[25] Die EinzelgĂ€nger finden wie alle Großkatzen (mit Ausnahme des Löwen) nur zur Paarung zusammen.

Trotz ihres schweren Körperbaus können sie sehr gut klettern. Jungtiere klettern nachgewiesenermaßen hĂ€ufiger als erwachsene Tiere. Aufgrund ihres Beutespektrums sind sie sehr gute Schwimmer. Der Jaguar durchschwimmt auch FlĂŒsse ĂŒber lĂ€ngere Strecken, eine Eigenschaft, die sonst so nur beim Tiger anzutreffen ist. Untersuchungen mit Hilfe der Radiometrie stellten fest, dass Jaguare außerdem durchaus tagaktiv sind. Sie verbringen dennoch 40 bis 50 Prozent des Tages ruhend.

In der von regelmĂ€ĂŸigen Überflutungen betroffenen VĂĄrzea, der Gegend um die Flussufer zum Amazonas und SolimĂ”es, ziehen sich die Jaguare bei hohem Wasserstand in die BĂ€ume zurĂŒck und nehmen fĂŒr diese drei bis vier Monate dauernde Zeit eine arboreale (baumbewohnende) Lebensweise an. Mit einem Maximalgewicht von 50 kg sind die Jaguare der VĂĄrzea deutlich leichter als viele ihrer Artgenossen.cite-ref-26[26] Nicht zuletzt aufgrund des Stellreflexes von Katzen haben Jaguare kaum Verletzungen bei SprĂŒngen oder StĂŒrzen von BĂ€umen zu befĂŒrchten.

ErnÀhrung

Die Beutetiere des Jaguars sind sehr vielfĂ€ltig. Ihm werden bis zu 85 Beutetierarten zugeordnet.cite-ref-seymour-3-5[3] Die wichtigsten sind grĂ¶ĂŸere SĂ€ugetiere, wie Hirsche, Pekaris (Nabelschweine), Tapire, Capybaras, Pakas, GĂŒrteltiere und Agutis. Baumtiere wie Affen oder Faultiere und Vögel fallen der Katze seltener zum Opfer. In GewĂ€ssernĂ€he erbeuten Jaguare Wasservögel, Fische und kleinere Kaimane. Bevorzugte Hauptbeutetiere sind jedoch das Pekari und das in der Regel zwischen 50 und 61 Kilogramm schwere Capybara, das grĂ¶ĂŸte lebende Nagetier. Durch den RĂŒckgang und die Zerteilung (Fragmentierung) ihres natĂŒrlichen Lebensraumes infolge der Ausbreitung des Menschen und seiner Farmen und der Viehwirtschaft reißen Jaguare auch hĂ€ufiger Vieh wie Rinder oder Schweine. Letztendlich ist der Jaguar aber in seinen Nahrungsgewohnheiten ebenfalls sehr anpassungsfĂ€hig und frisst nahezu alles, was er ĂŒberwĂ€ltigen kann.

Im Gegensatz zu etlichen Caniden wie Wölfen oder Wildhunden, die ihre Beute mittels Hetzjagd erlegen, sind Jaguare typische LauerjĂ€ger (AnsitzjĂ€ger). Sie sind auch keine schnellen Sprinter wie der Gepard, sondern pirschen sich wie die ĂŒbrigen großen oder kleinen Katzen lautlos und möglichst nahe an ihre Beute heran oder lauern ihr auf. Nach einem kurzen Spurt wird die Beute zu Boden gerissen und mit einem Biss in den Hals, die Kehle oder den SchĂ€del getötet. Der Biss in den SchĂ€del des Beutetieres erfolgt meist in der NĂ€he der Ohren. HĂ€ufig finden sich bei den Überresten von Beutetieren auch ausgerenkte oder zermalmte Halswirbel. DarĂŒber hinaus sind Jaguare durch ihre krĂ€ftige SchĂ€delstruktur und starke Kiefermuskulatur in der Lage, gut gepanzerte Reptilien wie Schildkröten zu öffnen. Zahlreiche Überreste von gefundenen Schildkrötenpanzern lassen vermuten, dass der Jaguar eine Vorliebe fĂŒr diese Reptilien hat. Dies ist bereits durch fossile Carapax-Funde im Verbreitungsgebiet des Jaguars aus dem PleistozĂ€n bekannt, die zum einen Bissspuren von Großkatzen aufweisen und die zusammen mit fossilen Jaguar-Knochen gefunden wurden. Seine Vorliebe fĂŒr Schildkröten, aber auch Kaimane, Fische und Wasserschweine ist vermutlich der Grund, weshalb der Jaguar die NĂ€he von GewĂ€ssern bevorzugt.cite-ref-27[27]

Innerhalb seines Lebensraums auf dem amerikanischen Kontinent nimmt der Jaguar die Rolle eines SpitzenprĂ€dators ein, also eines PrĂ€dators, der in seinem Ökosystem allein an der Spitze der Nahrungspyramide steht.

Fortpflanzung und Entwicklung

Die Paarungszeit des Jaguars dauert das ganze Jahr an. In den nördlichen Verbreitungsgebieten ist sie auf die Zeit von Ende November bis Ende Januar eingeschrĂ€nkt. Die Tragzeit betrĂ€gt in etwa 100 Tage und entspricht im Durchschnitt der anderer Großkatzen. Ein Wurf hat eines bis vier Jungtiere, meist jedoch zwei. Die Jungen kommen meistens im April oder Juni zur Welt. Ihr Geburtsgewicht liegt zwischen 700 und 900 Gramm.cite-ref-raubkatzen-s38-28-0[28] Als Geburtsort wĂ€hlt das Jaguarweibchen einen geschĂŒtzten Platz, wie etwa eine Höhle oder einen hohlen, alten Baumstamm. Die Jungen werden hilflos und blind und mit weichem, bereits deutlich geflecktem Fell geboren, ihr Gesicht weist schwarze Streifen auf. Die Augen öffnen sie nach etwa 13 Tagen.cite-ref-raubkatzen-s38-28-1[28] Die Aufzucht der Jungen nimmt vor allem die Mutter wahr, gelegentlich auch der Vater. Zwischen dem 9. und 19. Tag brechen die unteren SchneidezĂ€hne durch, die oberen nach 11 bis 23 Tagen. Die unteren EckzĂ€hne (Canini) folgen nach 30 Tagen und die oberen nach 36 bis 37 Tagen. Das bleibende Gebiss entwickelt sich analog dem anderer Katzen. So beginnen junge Jaguare bereits in der 10. bis 11. Lebenswoche mit der Nahrungsaufnahme von Fleisch, werden jedoch weiterhin – bis zu fĂŒnf oder sechs Monate – gesĂ€ugt. Nach sechs Wochen ist der Nachwuchs etwa so groß wie eine erwachsene Hauskatze und beginnt, seinen Eltern auf StreifzĂŒgen zu folgen. Mit etwa sieben Monaten haben sie die vollstĂ€ndige FellfĂ€rbung eines erwachsenen Tieres. Die Jungtiere verlassen ihre Familie ab einem Alter von etwa einem bis zwei Jahren. Wie auch beim Tiger kommt es vor, dass zwei Jungtiere zusammen die Eltern verlassen, um nach einem eigenen Revier zu suchen.cite-ref-seymour-3-6[3] Geschlechtsreif werden weibliche Jaguare mit zwei bis drei Jahren, mĂ€nnliche Tiere mit drei bis vier Jahren etwas spĂ€ter.cite-ref-29[29] Die Lebenserwartung betrĂ€gt im Schnitt 10 bis 12 Jahre in der Wildnis und 20 bis 22 Jahre in Gefangenschaft.

NatĂŒrliche Feinde

Als SpitzenprĂ€dator hat der Jaguar in seinem Verbreitungsgebiet außer dem Menschen keine natĂŒrlichen Feinde. Kommen Jaguare und Pumas in derselben Region vor, jagen Pumas kleinere Tiere und meiden die WassernĂ€he und damit den Jaguar. Beide Katzen gehen sich damit aus dem Weg und werden so einander nicht gefĂ€hrlich. Dies entspricht in etwa der Verhaltensweise von Leoparden und Tigern in Asien, wo es jedoch zu gelegentlichen Übergriffen kommt. Bei RevierĂŒberlappung mit dem kleineren Ozelot gilt dies nicht, beide Tiere teilen denselben Lebensraum. Beschrieben wurden TodesfĂ€lle, in denen ausgewachsene Jaguare den Kampf gegen einen Artgenossen verloren oder durch Giftschlangen starben. Letzteres kommt nicht sehr hĂ€ufig vor. Junge Jaguare können hingegen aufgrund ihrer Unerfahrenheit in KĂ€mpfen und bei der Beutejagd auch Opfer anderer Jaguare, von Anakondas, Krokodilen, Pumas oder sogar einer Pekari-Herde werden.cite-ref-seymour-3-7[3]

Evolution und Systematik

Jaguar, Löwe, Tiger und Leopard bilden innerhalb der Gattung Panthera eine gemeinsame Klade, aus der der Jaguar als erste Abspaltung hervorging. Die Ă€ltesten eindeutigen Fossilien von Jaguaren datieren in das ausgehende AltpleistozĂ€n vor rund 850.000 Jahren und stammen aus Nordamerika, etwa aus der Hamilton Cave in West Virginia. Sie werden zu Panthera (onca) augusta gestellt. UrsprĂŒnglich wurden auch zahlreiche Funde des Alt- und MittelpleistozĂ€ns aus Europa und Asien dem Jaguar zugeschlagen. Sie reprĂ€sentieren die ausgestorbene Großkatze Panthera gombaszoegensis, welche teilweise auch unter dem Trivialnamen „EuropĂ€ischer Jaguar“ bekannt ist. Mitunter auch als Unterart des Jaguars angesehen, ergaben phylogenetische Untersuchungen aus dem Jahr 2022 jedoch eine nĂ€here Beziehung zum Tiger. Gleiches kann fĂŒr einige wenige Funde aus Afrika angenommen werden.cite-ref-30[30]cite-ref-chatar-et-al-2022-31-0[31]

Einige Unterarten des Jaguars wurden aufgrund ihrer Verbreitungsgebiete beschrieben, doch konnten diese nicht durch genetische Analysen bestĂ€tigt werden. Bei verschiedenen Jaguaren, die aus dem Gebiet zwischen Mexiko und SĂŒdbrasilien stammten, konnten keine deutlichen genetischen Unterschiede zwischen den verschiedenen Populationen festgestellt werden.cite-ref-32[32]

Bestand und Schutz

Wie alle Bestandsangaben zu Wildtieren, sind auch die zum Jaguar nur ungefĂ€hre Angaben, die zwischen 15.000 und 25.000 Exemplaren liegen, wobei sich die grĂ¶ĂŸte Populationsdichte auf das Amazonasbecken und vor allem auf das sĂŒdlich davon gelegene durch die UNESCO zum Welterbe erklĂ€rten Pantanal beschrĂ€nkt.cite-ref-kothe-s206-33-0[33] Das Pantanal ist mit 230.000 kmÂČ eines der grĂ¶ĂŸten Binnenland-Feuchtgebiete und liegt hauptsĂ€chlich in Brasilien, kleine Anteile in den angrenzenden LĂ€ndern Paraguay und Bolivien. Das Cockscomb Basin Wildlife Sanctuary in Belize wurde 1984 als erstes Schutzgebiet fĂŒr Jaguare in Mittelamerika gegrĂŒndet.cite-ref-coppard-s92-34-0[34] In diesem ca. 150 kmÂČ großen Regenwaldgebiet leben schĂ€tzungsweise 200 Jaguare.cite-ref-35[35]

Durch die zunehmende Zerstörung der RegenwĂ€lder und die damit verbundene Ausbreitung des Menschen wird der Jaguar als ViehrĂ€uber gejagt. Sein natĂŒrlicher Lebensraum hat sich in den letzten Jahrzehnten durch Forstwirtschaft, Landwirtschaft und Bergbau um fast 50 % verringert. Aus vielen Gebieten ist er bereits völlig verschwunden. In den 1960er Jahren wurde der Jaguar besonders stark bejagt und es gab SchĂ€tzungen, die von bis 15.000 getöteten Tieren allein im Amazonasgebiet ausgingen.cite-ref-36[36]

Eine von der National Alliance for Jaguar Conservation durchgefĂŒhrte Erhebung des Jaguarbestandes in Mexiko hat ergeben, dass sich die Zahl der Tiere von 2010 bis 2024 um 30 Prozent auf 5.326 erhöht hat. Als GrĂŒnde fĂŒr den Zuwachs nannte die Organisation die Bewahrung des Lebensraums in Schutzgebieten, die Reduzierung der Konflikte mit Rinderfarmern und vor allem eine Öffentlichkeitskampagne, durch die der Jaguar in Mexiko zu einem der bekanntesten Tiere wurde.cite-ref-37[37]

Die Großkatze steht seit den 1970er Jahren auf der Liste der bedrohten Arten des Washingtoner Artenschutz-Übereinkommens (CITES – Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora).cite-ref-coppard-s92-34-1[34] Er wird hier im Anhang I aufgefĂŒhrt, der die unmittelbar bedrohten Arten auflistet und den Handel mit diesen und Teilen der Tiere verbietet. In Europa wird der Jaguar durch eine EG-Verordnung (1158/2012, Anhang A) von 1976 unter Höchstschutz gestellt und ist nach dem Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) seit 1980 besonders geschĂŒtzt.cite-ref-38[38] Der Handel mit Jaguarfellen ist durch die CITES seit 1973 verboten. Trotzdem werden die Großkatzen weiterhin gewildert, da ihre Felle auf dem Schwarzmarkt sehr hohe Preise erzielen.cite-ref-kothe-s206-33-1[33] Der Jaguar ist zwar noch nicht vom Aussterben bedroht, aber trotzdem einer stĂ€ndig wachsenden Bedrohung ausgesetzt, so dass ein RĂŒckgang der Bestandszahlen festzustellen ist.

In Menschenhand werden Jaguare weltweit in Zoos gehalten. Der Bestand in europĂ€ischen Zoos ist rĂŒcklĂ€ufig: Im Jahr 2020 haben 102 Zoos Jaguare gehalten (Russland und französische Überseegebiete mitgezĂ€hlt), im Jahr 2025 nur noch 84 – davon sechs zoologische GĂ€rten in Deutschland.cite-ref-39[39] Auch im Verbreitungsgebiet des Jaguars leben diese Großkatzen in Zoos (zum Beispiel Tarija und Santa Cruz de la Sierra in Bolivien). Über Privathaltungen gibt es keine Angaben.cite-ref-40[40] Das Zuchtbuch im Rahmen der EuropĂ€ischen Erhaltungszuchtprogramme (EEP) wird von Anne Rikke Winther Lassen im dĂ€nischen Randers Regnskov Tropical Zoo gefĂŒhrt.cite-ref-41[41]

2009 startete der Naturschutzverein Panthera Corporation das Projekt Paseo del Jaguar (Pfad des Jaguars) um ein zusammenhĂ€ngendes System von Schutzgebieten und Wanderwegen, das von den USA ĂŒber Mexiko und Mittelamerika bis nach SĂŒdamerika zwischen den Vorkommen zu erhalten, zu schĂŒtzen und zu schaffen.cite-ref-42[42]

Jaguare in der Kultur

Jaguar und Mensch

Es existieren Berichte ĂŒber Jaguar-Angriffe auf Menschen. In solchen FĂ€llen wurden die Tiere jedoch stark gereizt oder in die Enge und so zur Verteidigung getrieben. Die meisten der Berichte belegen, dass es sich bei diesen Angriffen nur um Verteidigungsangriffe des Tieres gegen den Menschen handelte. Die Angriffe blieben meist ohne Todesopfer. Berichte wie zu menschenfressenden Tigern, Löwen oder Leoparden in Asien oder Afrika gibt es zum Jaguar keine.cite-ref-kothe-s206-33-2[33]

In alten Kulturen

Bei vielen indianischen Völkern hatte oder hat der Jaguar eine bedeutende Rolle in der Mythologie oder sogar als Gottheit. So verehrten die Maya einen Gott in Jaguargestalt (Balam), der als Beherrscher der Unterwelt gesehen wurde. Die Könige der Maya schmĂŒckten sich mit Jaguarfellen und Adelsfamilien machten den Jaguar zum Bestandteil ihres Namens. Auch bei den Azteken war eine der obersten Kriegerkasten, die sogenannten Jaguarkrieger, in Felle von Jaguaren gehĂŒllt. Belegt ist die Verehrung der Großkatze durch prĂ€kolumbische Kulturen in Peru, Mexiko und Mittelamerika in Form von Steinfiguren, Zeichnungen oder Skulpturen. Die ChavĂ­n-Kultur schuf Statuen, die halb Jaguar, halb Mensch waren, wĂ€hrend der Jaguar zur gleichen Zeit im SĂŒden von Mexiko als Gottheit verehrt wurde. Hinweise darauf, wie es zu dieser gleichzeitigen Verehrung beziehungsweise Vergöttlichung kam, gibt es seitens der ArchĂ€ologie keine.cite-ref-raubkatzen-s78-1-2[1] Ein weiteres Motiv altertĂŒmlicher Kunst ist die Figur des Jaguarmenschen aus der Kultur der Olmeken, die vermutlich eine Gottheit darstellt.

In der heutigen Kultur

‱ Der Jaguar ist Wappentier von Guyana.
‱ Die Flagge des kolumbianischen Departments Amazonas zeigt einen JĂ€ger mit einem Jaguar. Das Tier findet sich auch im Wappen des Departements CĂłrdoba.
‱ Der Jaguar erscheint auf der brasilianischen Banknote ĂŒber 50 Reais.
‱ Die Automarke Jaguar verwendete ĂŒber den Namen hinaus einen stilisierten Jaguar als KĂŒhlerfigur.
‱ In der amerikanischen NFL spielt ein Team namens Jacksonville Jaguars.
‱ In der mexikanischen Fußballliga Mexican spielt der Club Jaguares de Chiapas.
‱ Der argentinische Super-Rugby-Teilnehmer heißt Jaguares.
‱ Die mexikanische Rockband Jaguares nannte sich nach dem Tier.
‱ 1968 wĂ€hlte Mexiko den Jaguar zu einem Maskottchen fĂŒr die Olympischen Sommerspiele.
‱ Ein Jaguar namens Pandi ist das Maskottchen der Olympischen Jugend-Sommerspiele 2018 in Buenos Aires.
‱ Die Hauptfigur in Mel Gibsons Film Apocalypto heißt „Pranke des Jaguars“.

Siehe auch

‱ Jaguarfell

Literatur

‱ Richard Mahler: Jaguar’s Shadow. Searching for a Mythic Cat. Yale University Press, 2009, ISBN 978-0-300-15593-8
‱ Elizabeth P. Benson: The Cult of the Feline. A Conference in Pre-Columbian Iconography. 1970. (PDF-Download; 6,6 MB)
‱ Louise H. Emmons: Comparative feeding ecology of felids in a neotropical rainforest. In: Behavioral Ecology and Sociobiology Bd. 20, Nr. 4, 1987, doi:10.1007/BF00292180, S. 271–283.
‱ Kit Coppard: Große Katzen. BechtermĂŒnz, Augsburg 1999, ISBN 3-8289-1543-4, S. 84–93.
‱ Hans W. Kothe: Raubkatzen. Arten – LebensrĂ€ume – Verhalten. Komet 2011, ISBN 978-3-86941-079-1, S. 196–207.
‱ Kristin Nowell, Peter Jackson: Status Survey and Conservation Action Plan. Wild Cats. IUCN – The World Conservation Union, 1996. ISBN 2-8317-0045-0, S. 118–122. (PDF-Download; 23,4 MB)
‱ Ronald M. Nowak: Monotremata, Marsupialia, Insectivora, Dermoptera, Chiroptera, Primates, Edentata, Pholidota, Lagomorpha, Rodentia (Sciuromorpha). 6. Auflage. Johns Hopkins University Press, Baltimore 1999, ISBN 0-8018-2525-3 (Walker’s Mammals of the World, Band 1), S. 831.
‱ Die Welt der wilden Tiere: Raubkatzen. Christian Verlag, MĂŒnchen 1979, ISBN 3-88472-006-6, S. 78–81.
‱ John Seidensticker, Susan Lumpkin: Große Katzen. Jahr-Verlag, Hamburg, ISBN 0-86438-233-2, S. 116–123 und 196–197.

Weblinks

Commons

: Panthera onca

– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Wiktionary: Jaguar

– BedeutungserklĂ€rungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

‱ Literatur von und ĂŒber Jaguar im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
‱ Artenprofil Jaguar; IUCN/SSC Cat Specialist Group in Englisch
‱ Animal Diversity Web: Panthera onca, abgerufen am 18. Mai 2013.
‱ Jaguar – elegante Raubkatze des Dschungels Website ĂŒber den Jaguar
‱ Raubkatzen Arche Online
‱ Fotosammlung zu Jaguaren
‱ www.amazonas.de: König des Dschungels
‱ Panthera onca in der Roten Liste gefĂ€hrdeter Arten der IUCN 2006. Eingestellt von: K. Nowell, U. Breitenmoser, C. Breitenmoser, P. Jackson, 2002. Abgerufen am 11. August 2006.
‱ Dokumentation: Der Jaguar - Unbekannter DschungeljĂ€ger; 44 min, NDR-Mediathek, abgerufen am 5. Januar 2024

Einzelnachweise

cite-note-raubkatzen-s78-11. ↑ Die Welt der wilden Tiere: Raubkatzen. S. 78.
cite-note-22. ↑ Heidi Becker: Die Tierart, die es nicht gibt: Was ist eigentlich ein Panther? In: RND, 8. Januar 2023, abgerufen am 3. Februar 2023.
cite-note-seymour-33. ↑ Seymour, K.L.: Panthera onca. In: Mammalian Species. Band 340, Nr. 340, 1989, S. 1–9, doi:10.2307/3504096, JSTOR:3504096 (smith.edu [PDF; abgerufen am 27. Dezember 2009]).
cite-note-44. ↑ Hans W. Kothe: Raubkatzen. Arten – LebensrĂ€ume – Verhalten. S. 201
cite-note-55. ↑ John Seidensticker, Susan Lumpkin: Große Katzen. S. 120
cite-note-66. ↑ Olaus J. Murie: A field guide to animal tracks. Third edition Auflage. Boston 2005, ISBN 0-618-51742-1.
cite-note-77. ↑ WWF: Artenschutzlexikon: Jaguar – Merkmale (Memento des Originals vom 31. Mai 2013 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemĂ€ĂŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.wwf.de (PDF; 123 kB)
cite-note-88. ↑ Hans W. Kothe: Raubkatzen. Arten – LebensrĂ€ume – Verhalten. S. 197
cite-note-99. ↑ M. E. Sunquist, F. C. Sunquist (2009). Family Felidae (Cats). In: Don E. Wilson, Russell A. Mittermeier (Hrsg.): Handbook of the Mammals of the World. Volume 1: Carnivores. Lynx Edicions, 2009, ISBN 978-84-96553-49-1 (S. 138).
cite-note-daggett-1010. ↑ Daggett, P. M., Henning, D. R.: The Jaguar in North America. In: American Antiquity. 39. Jahrgang, Nr. 3, 1974, S. 465–469, doi:10.2307/279437, JSTOR:279437.
cite-note-1111. ↑ Merriam, C.H.: Is the Jaguar entitled to a place in the Californian fauna? In: Journal of Mammalogy. 1. Jahrgang, Nr. 1, 1919, S. 38–42, doi:10.1093/jmammal/1.1.38 (oup.com [abgerufen am 18. November 2018]).
cite-note-federal-1212. ↑ Determination That Designation of Critical Habitat Is Not Prudent for the Jaguar. In: Federal Register Environmental Documents. 12. Juli 2006, abgerufen am 30. August 2006.
cite-note-1313. ↑ Will Rizzo: Return of the Jaguar? In: Smithsonian Magazine. Dezember 2005 (smithsonianmag.com [abgerufen am 31. Dezember 2012]).
cite-note-1414. ↑ US jaguar filmed on camera. BBC News, 5. Februar 2016, abgerufen am 5. Februar 2016 (englisch).
cite-note-newsweek2017-1515. ↑ Rare jaguar sighting in Arizona, 60 miles north of Mexican border In: Newsweek, 2017. Abgerufen am 3. MĂ€rz 2017 (englisch).
cite-note-1616. ↑ Sanderson, Eric & Beckmann, Jon & Beier, Paul & Bird, Bryan & Bravo, Juan & Fisher, Kim & Grigione, Melissa & Lopez Gonzalez, Carlos & Miller, Jennifer & Mormorunni, Cristina & Paulson, Laura & Peters, Rob & Polisar, John & Povilitis, Tony & Robinson, Michael & Wilcox, Sharon. (2021). The case for reintroduction: The jaguar (Panthera onca) in the United States as a model. Conservation Science and Practice. 3. 10.1111/csp2.392. Accessed at https://www.researchgate.net/publication/351274005_The_case_for_reintroduction_The_jaguar_Panthera_onca_in_the_United_States_as_a_model.
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cite-note-2121. ↑ Hans W. Kothe: Raubkatzen. Arten – LebensrĂ€ume – Verhalten. S. 199
cite-note-2222. ↑ WWF Artenportrait: Jaguar: Lebensraum (Memento des Originals vom 31. Mai 2013 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemĂ€ĂŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.wwf.de (PDF; 123 kB)
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cite-note-2727. ↑ John Seidensticker, Susan Lumpkin: Große Katzen. S. 118.
cite-note-raubkatzen-s38-2828. ↑ Die Tiere unserer Welt, Band 1: Raubtiere. S. 38
cite-note-2929. ↑ Jaguar Research Centre: Jaguar Animals (PDF; 117 kB)
cite-note-3030. ↑ H. Hemmer, R.-D. Kahlke, A. K. Vekua: The Jaguar – Panthera onca gombaszoegensis (Kretzoi, 1938) (Carnivora: Felidae) in the late lower pleistocene of Akhalkalaki (south Georgia; Transcaucasia) and its evolutionary and ecological significance. Geobios, Volume 34, Issue 4, 2001, S. 475–486.
cite-note-chatar-et-al-2022-3131. ↑ Narimane Chatar, Margot Michaud und Valentin Fischer: Not a Jaguar after all? Phylogenetic Affinities and Morphology of the Pleistocene felid Panthera gombaszoegensis. Papers in Palaeontology 8 (5), 2022, S. e1464, doi:10.1002/spp2.1464
cite-note-3232. ↑ Eduardo Eizirik, Jae-Heup Kim et al.: Phylogeography, population history and conservation genetics of jaguars (Panthera onca, Mammalia, Felidae). In: Molecular Ecology. Volume 10, Issue 1, S. 65–79, PMID 11251788, doi:10.1046/j.1365-294x.2001.01144.x.
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cite-note-3535. ↑ predatorconservation.com: Jaguar
cite-note-3636. ↑ amazonas.de: Jaguar – King of the Jungle.
cite-note-3737. ↑ ‘We’re winning a battle’: Mexico’s jaguar numbers up 30% in conservation drive. In: The Guardian. 1. September 2025, abgerufen am 1. September 2025.
cite-note-3838. ↑ WISIA – Wissenschaftliches Informationssystem zum Internationalen Artenschutz: Schutz des Jaguars.
cite-note-3939. ↑ www.Zootierliste.de. Abgerufen am 1. September 2025.
cite-note-4040. ↑ Zootierliste: Raubtiere – Großkatzen – Jaguar.
cite-note-4141. ↑ EAZA Ex-situ Programme overview. August 2025. (PDF) European Association for Zoos and Aquariums (EAZA), 2025, S. 10, abgerufen am 2. September 2025.
cite-note-4242. ↑ Mel White: So ĂŒberlebt der Jaguar. National Geographic August 2009, S. 81–89.